Marina Skalova wurde 1988 in Moskau geboren, ist in Deutschland und Frankreich aufgewachsen und lebt nunmehr in der Schweiz. Sie schreibt an der Schnittstelle von Sprachen und literarischen Genres. Sie veröffentlichte den zweisprachigen Lyrikband Atemnot (Cheyne, 2016 / Héros-limite, 2023), das Spoken-word Gedicht Exploration du flux (Seuil, 2018), das Anfang 2025 auf Deutsch unter dem Titel Strömen und Fliessen. Eine Erkundung bei Essais agités in Zürich erschienen ist, sowie – ausgehend von Workshops mit Geflüchteten – den Band Silences d’exils (en bas, 2020). Ihr Theaterstück La chute des comètes et des cosmonautes erschien 2019 bei l’Arche als Buch. Die deutsche Fassung Der Sturz der Kometen und der Kosmonauten wurde 2019 in Theater der Zeit publiziert und 2022 in Mannheim sowie 2023 am Hamburger Thalia Theater und am Theater Kiel aufgeführt. Das dramatische Poem Intiment (Editions des Lisières, 2024) erschien 2024 in der Anthologie Scène in Berlin unter dem Titel Erinnerst du die Sätze. 2025 wird der dreisprachige Lyrikband Le corps cille bei Héros-Limite erscheinen. Skalovas Bücher wurden in verschiedene Sprachen übersetzt, u. a in Argentinien und in Brasilien veröffentlicht.
Sie arbeitet zudem als Literatur- und Theaterübersetzerin aus dem Deutschen und Russischen ins Französische. Unter anderem hat sie Werke von Thomas Köck und Katja Brunner ins Französische übertragen, sowie von feministischen russischsprachigen Lyrikerinnen (Galina Rymbu, Lida Yusupowa, Maria Stepanowa). Auch steht sie regelmäßig als Performerin mit Musiker:innen, Theatermacher:innen und anderen Künstler:innen auf der Bühne von Theatern oder Literaturfestivals. https://marinaskalova.net/de/
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