Ramona de Jesús, 1990 in Medellin / Kolumbien geboren, ist Dichterin und Boxerin. Als Tochter kolumbianischer Kriegsflüchtlinge wuchs sie in Kolumbien und Indien auf. Seit 2009 lebt Ramona de Jesús in Deutschland. Nach ihrem Studium der Kulturwissenschaft und Philosophie in Bremen absolvierte sie ein Masterstudien der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
Für ihren ersten Gedichtband Dos metros cuadrados de piel erhielt de Jesús 2020 in Kolumbien den Nationalen Preis für Poesie für ein noch unveröffentlichtes Werk. Das Buch erschien 2021 bei Valparaíso Ediciones (Granada) und 2022 bei Gog & Magog (Buenos Aires). Das Manuskript ihres zweiten Werkes La biología de las sombras brachte ihr 2021 ein Stipendium für nichtdeutsche Literatur des Berliner Senats ein.
De Jesús war Gastdichterin des Internationalen Poesiefestivals Berlin und des Lateinamerikanischen Poesiefestivals in Berlin. 2019 erhielt sie für die Arbeit an ihrer bisher unveröffentlichten Übersetzung von Fernando González’ Viaje a pie ins Englische die Schreibresidenz der Schweizer Jan Michalski-Stiftung.
Derzeit arbeitet sie an einer Übersetzung von Friederike Mayröckers da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete ins Spanische.
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